Kulturgüter sind reichlich in Sammlungen und Nachlässen
der privaten und öffentlichen Hand zusammengeführt.
Während Objekte, Bücher, Archivalien, Dokumente und ihre Abbildungen
sichtbar und fassbar sind, bleiben ihre Kontextinformationen:
das, was die Dinge zeitlich, örtlich, personell und institutionell
miteinander verbindet, nicht selten verborgen.
Das unsichtbare Wissen ans Licht zu bringen ist auch eine Aufgabe
der wissenschaftlichen Dokumentation.
Sie bietet fachliche Gestaltungsmöglichkeiten, die sich traditionell
an den Verfahren der Objekt- und Informationsbereitstellung
in den Archiven, Bibliotheken und Museen orientieren.
Die fachgerechte Anwendung von dokumentarischen Methoden,
ihre Ausrichtung auf den Zweck der Sammlungen
bestimmt dabei nachhaltig, was wir an Bewahrtem finden.
Für das kultur-gut-bewahren gibt es Fachkräfte,
welche die verschiedenen Werkzeuge und Verfahren der Dokumentation kennen,
zweckgebunden anwenden und kombinieren können.